11. April 2018

Erkrankungen: Wobei hilft Psychotherapie

Psychotherapeutische Hilfe kann ich Ihnen bei folgenden Erkrankungen bzw. Störungen anbieten, die sich häufig u.a. über die hier genannten Symptome zeigen. Eine ausführliche Diagnostik, ob und welche Erkrankung vorliegt kann nur im persönlichen Gespräch erfolgen.

  • Depressive Störungen: u.a. Niedergeschlagenheit, Antriebsminderung, Verlust des Interesses, Konzentrations- und Schlafstörungen, Veränderungen des Appetits, negativen Erwartungen an die Zukunft, Minderung des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls 
  • Angststörungen: z.B. Ängste vor geschlossenen Räumen, Reisen, Tieren oder Gegenständen, Ängste vor Blamage und Peinlichkeit, Ängste vor zukünftigem Unglück bei anhaltenden Sorgen, Ängste in kleinen oder großen Menschengruppen mit Vermeidungsverhalten, Panikanfälle mit starken körperlichen Begleitsymptomen u.a.
  • Belastungsstörungen nach Traumatisierungen, d.h. nach Erleben oder Beobachten von z.B. Unfällen, sexueller oder körperlicher Gewalt mit u.a. wiederholten ungewollten Erinnerungen, Schreckhaftigkeit und Ängsten oder Aggressionen.
  • Belastungsstörungen aufgrund akuter Krisensituationen z.B. aufgrund von Trennung, Verlust oder Krankheit.
  • Zwangsstörungen mit ständig wiederkehrenden, sich aufdrängenden Gedanken und Zwangshandlungen z.B. in Form von Kontrollen, übermäßigem Waschen oder Ordnen.
  • Somatoforme Störungen mit wiederholt auftretenden körperlichen Beschwerden, denen eine organische Ursache (nicht mehr) zugeordnet werden kann, bzw. die unter psychischer Anspannung verstärkt auftreten wie z.B. chronische Schmerzen, Herzrasen, unangenehme Hautempfindungen, Reizdarmbeschwerden, oder häufige Magenschmerzen. Des weiteren Erkrankungen, die mit Ängsten, unter einer bestimmten organischen Krankheit zu leiden, einhergehen.
  • Sexuelle Störungen wie Verringerung oder Verlust des sexuellen Verlangens, Erektionsstörungen, Orgasmusstörungen sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
  • Essstörungen mit z.B. Unter- oder Übergewicht, reduziertem Essen oder Essanfällen, den verschiedensten Strategien, das Körpergewicht zu halten bzw. zu reduzieren (wie z.B. Erbrechen, Einsetzen von Entwässerungs- oder Abführmitteln, übermäßiger Sport), des weiteren Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper.
  • Psychotische Störungen mit z.B. wahnhaftem Erleben, Halluzinationen, sich selbst fremd vorkommen, Veränderungen von Denkinhalten und der Art der Gedankengänge (z.B. Gedankensperre oder zerfahrene Gedanke), oder mit z.B. wechselnden Phasen tiefer Depression und übermäßigen Selbstzutrauens bei Verlust der Gefahrenabschätzung. Psychotherapie kann hier nach Behandlung und Stabilisierung der Akutsymptomatik hilfreich bei der Bewältigung des Erlebten und Bearbeitung der zu Grunde liegenden Probleme sein.
  • Ungünstige Persönlichkeitsstile, die bereits seit der Kindheit oder Jugend bestehen und die Sie als zu Ihrer Person zugehörig erleben. Probleme können sich dann ergeben, wenn diese Stile zu starren Verhaltensmustern führen, welche wiederholt Konflikte mit anderen Menschen nach sich ziehen. Beispiele sind selbstunsichere, abhängige oder narzisstische Persönlichkeitsstile.